Im Jahr 2008 ereigneten sich auf Südtirols Straßen 1.353 Verkehrsunfälle, bei denen 43 Menschen ihr Leben verloren. Weitere 1.727 Personen erlitten Verletzungen verschiedenen Grades.
Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Rückgang sowohl bei den Verkehrsunfällen (-5,6%) als auch bei
den Verletzten (-7,3%). Die Anzahl der Toten ist am deutlichsten gesunken; es wurden 43 Tote im Jahr
2008 bzw. 54 im Jahr 2006 registriert, was einer Verringerung von -20,4% bedeutet.
MOTORRADUNFÄLLE
UNFÄLLE
TOTE
UNFALLORTE UND UNFALLTYPEN
RASEN - DIE HÄUFIGSTE UNFALLURSACHE „Manche Strecken kann man nur mit höherer Geschwindigkeit richtig auskosten.“
„Ich habe alles im Griff.“
„Ich kann das ...“
Rasen und Selbstüberschätzung sind eine lebensgefährliche Kombination. Denn die häufigste direkte oder indirekte Ursache für Motorradunfälle mit Todesfolge ist zu schnelles Fahren: Jeder zweite tödliche Unfall ist auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Das Unfallrisiko erhöhen gleichzeitig auch eine übersteigerte Risikobereitschaft und die Überbewertung des eigenen fahrerischen Könnens: 90 Prozent der Motorradfahrer sehen im Verhalten der übrigen Verkehrsteilnehmer die größte Gefahr und glauben, ihr Fahrzeug perfekt zu beherrschen auch bei hohem Tempo.
TÖDLICHE MOTORRADUNFÄLLE IN SÜDTIROL DURCH ÜBERHÖHTE GESCHWINDIGKEIT
SÜDEN SÜDTIROLS
NORDEN SÜDTIROLS
ZEIT DES UNFALLGESCHEHENS
25 Prozent der Unfälle geschehen in der Nacht, und zwar nicht in der nähe einer Kreuzung
(mit Sichtproblemen), sondern auf geraden Strecken.
UNFALLRISIKO INSGESAMT NACH ALTER
GETÖTETE LENKER NACH PS-ZAHL (2001)
Quellen: ASTAT, Statistik Austria, www.bikersproject.at, verschiedene internationale Studien
* noch inoffizielle Zahlen inoffizielle Zahlen des Ressort für Bauten